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Musikmarketing in der Weihnachtszeit

In diesem Artikel

Es ist eine besondere Herausforderung, wenn Du Musikmarketing in der Weihnachtszeit betreiben möchtest: große Werbetreibende geben Unsummen an Budgets aus, um Produkte zu verkaufen, in den sozialen Netzwerken werden hauptsächlich Weihnachtskalender und Gewinnspiele angezeigt und insgesamt liegt der Fokus in Sachen Musik wieder verstärkt darauf, auch physische Produkte zu verkaufen. In diesem kleinen Ratgeber gehen wir vor allem auf die Risiken und Möglichkeiten ein, die Onlinewerbung als Teil des Musikmarketings während der Weihnachtszeit mit sich bringt.

Die Herausforderung

In der Zeit vor Weihnachten, also ungefähr ab September, konzentrieren sich größere und kleinere Marken darauf, ihr Produkte online unter den Weihnachtsbaum zu bekommen. Das bedeutet, dass in diesem kurzen Zeitraum ein deutlich höherer Werbedruck herrscht, als normalerweise üblich. Da Online-Kampagnen zumeist in einem Auktionsverfahren angezeigt werden, steigen die Preise für die Auslieferung von Werbeanzeigen, weil deutlich mehr Anzeigen geschaltet werden, als im restlichen Jahr. Allerdings gibt es einige Möglichkeiten, wie man eben diesem Werbedruck entkommen kann.

Tipp 1: Werbung auf günstigen Ad Channels schalten

Nicht nur die Werbetreibenden, sondern auch die Werbekanäle an sich stehen in einer gewissen Konkurrenz zueinander. Wenn zum Beispiel alle nur auf Facebook Werbung schalten und nicht mehr auf YouTube, dann wäre der Preis für die Auslieferung von Kampagnen auf YouTube entsprechend günstiger. Das ist zwar enorm vereinfacht, aber tatsächlich gibt es einige Formate, die auch während der Weihnachtszeit nahezu unverändert günstig sind. Dazu zählen In-Feed-Anzeigen auf YouTube und die ohnehin schon günstige Social Media Plattform TikTok. Wenn du zum Beispiel ein Musikvideo bewerben möchtest, denke darüber nach, eine YouTube Kampagne zu schalten und diese mit einem Werbetrailer auf TikTok zu verlängern. Hierfür ist es nicht einmal wichtig, eine besonders große Zielgruppe zu haben, weil du die potentielle Zielgruppe über die Targeting-Einstellung der Kanäle vergrößern kannst. Auch Instagram und Facebook scheinen bisher dem höheren Budgetdruck zu trotzen und zeigen im aktuellen Jahr bislang keine sprunghaften Preissteigerungen auf.

Tipp 2: Best Performer Ads verwenden

Idealerweise hast du nicht nur eine Werbeanzeige, sondern gleich zwei bis drei Anzeigen, die du parallel laufen lässt. Nach der Kampagne wird dir auffallen, dass möglicherweise eines der Assets bessere Ergebnisse erzielt. In künftigen Kampagnen nutzt du diesen Insights und erstellst Creatives, die der Best Performer Anzeige am ähnlichsten sind und erweiterst diese Strategie um ein weiteres Asset, das sich wesentlich von den bisher genutzten unterscheidet. So kannst du zum Beispiel überlegen, kurze und lange Videos zu verwenden oder eine Anzeige mit einer persönlichen Botschafter neben einem eher werblichen Trailer laufen zu lassen. Deiner Kreativität sind keine Grenzen gesetzt. Achte aber immer darauf, dass deine Werbeanzeigen gewissen Mindestanforderungen entsprechen.

Tipp 3: Umsatz am Black Friday und in der Vorweihnachtszeit erzielen

Es klingt paradox, aber du kannst dich natürlich auch in das vermeintliche Haifisch-Becken der Werbeindustrie begeben. Warum? Ganz einfach: die meisten Marken haben keinen so persönlichen Draht zu ihrer Zielgruppe, wie es bei Musiker:innen der Fall ist. Besonders Genres, wie Metal und Schlager haben hier ein extrem hohes Potenzial, Merch-Artikel, Tickets, Vinyls und CDs trotz des hohen Werbedrucks zu verkaufen, weil die Fanbindung und Kaufbereitschaft höher ist, als sie es bei einem neuen Küchengerät oder Staubsauger ist. Denk darüber nach, deine Artikel mit einem Rabatt zu versehen oder Bundles zu erstellen, sodass Deine Fans gleich mehrere Produkte zusammen kaufen können. Dadurch erhöhst Du die Performance deiner Kampagnen deutlich.

Tipp 4: Flaute im Januar abwarten

Wenn dir das Gerangel in der Vorweihnachtszeit nichts ist, dann ist dieser Tipp der richtige für Dich: Warte mit deinen Performance-Kampagnen bis zum Januar ab und verlege deine Release vielleicht sogar in diesen Zeitraum. Denn hier sind der Werbedruck und damit die Kosten für die Auslieferung Deiner Kampagnen so günstig wie zu kaum einem anderen Zeitpunkt des Jahres. Und letztendlich hat das noch einen weiteren Vorteil: Du kannst Dich genüsslich der Weihnachtszeit hergeben. Oder zumindest dem Online-Shopping, weil Dich eine Werbekampagne zum Kauf überzeugt hat.

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